Zwinglikirche

Zwinglikirche

Huldrych Zwingli (auch Huldreych, Huldreich und Ulrich Zwingli; * 1. Januar1484 in Wildhaus; † 11. Oktober 1531 in Kappel am Albis)
war der erste Zürcher Reformator.

Die Zwinglikirche

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Mit der Planung und dem Bau der Zwinglikirche wurde 1936 begonnen und am 7. April 1940 wurde sie feierlich eingeweiht. Den damaligen Wettbewerb gewann Jakob Wildermuth.
 

Die Haupttüren
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Zwei Bronzeplatten mit Reliefbildern auf den Türflügeln zeigen den Evangelisten Matthäus, der als alter Mann das Wort Gottes aufzeichnet. Der Jüngling Johannes, auf dem andern Türflügel, lauscht mit erhobenem Haupt der Offenbarung Gottes. Die Haupttüre wurde vom Bildhauer und Künstler Otto Charles Bänninger, (24. Januar 1897 bis 18. Mai 1973) geschaffen.
 

Ornamentale Fenster
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Auch in diesen Fenstern ist die Verbindung nach oben und unten bemerkbar. Viel wurde und wird über die "Störelemente", die schwarzen Haken, die in jedem Fenster zu finden sind, geredet. Moilliet wollte damit zeigen, dass es keine reine Form, noch Farbe, noch unwiderrufliche Wahrheit gibt. Das heisst, dass es im Leben des Menschen immer wieder zu dunklen Momenten kommt, die aber doch vom Licht umgeben sind.
 

Die Rosette
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Dieses Rundfenster über dem Hauptein- gang wurde 1954 ausgebaut und an der Ausstellung "Christliche Kunst der Gegenwart in der Schweiz" im Kunsthaus Zürich gezeigt.
 

Glasfenster im Chor
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Mit dem Chorfenster "Der lehrende Christus" möchte der Künstler Louis Moilliet die "Allgegenwart Gottes" festhalten: Christus mit dem zeigenden Finger hin zu Gott und der geöffneten Hand nach unten als Zuneigung zum Menschen.
 
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Diese Bewegung, Himmel und Erde verbindend, wiederholt sich im zweiten Chorfenster mit den zwei Engeln: eine freudige Aufwärtsbewegung des einen Engels; der zweite Engel verkündet nach unten Gottes Gegenwart mit Posaunentönen.
 

Vorhallenfenster

Dieses Fenster wurde erst 1945 als letzte Arbeit ausgeführt. Inhaltlich symbolisiert das Ornament den Kampf der dunklen und hellen Mächte innerhalb der christlichen Welt.


Louis Moilliet

Louis Moilliet, der Künstler der Fenster, wurde am 6. Oktober 1880 in Genf geboren, wuchs in Bern auf und war einer der grössten Aquarellmaler seiner Zeit und ein bedeutender Schweizer Glasmaler. Die Glasfenster sind Werke aus Moilliets reifer und später Schaffenszeit. Er starb am 24. August 1962 in Vevey.


Die Orgel
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Durch Unzulänglichkeiten der elektro-pneumatischen Traktur wurde ein Neubau nötig, so dass es sich nicht um die ursprüngliche Orgel handelt. Das Gehäuse ist vollständig aus feinem Eichenholz und die innere Tragkonstruktion samt den riesigen Rückwänden aus Tannenholz geschreinert. Alle Rahmen und Tragelemente bestehen aus Massivholz. Die neue Orgel kann durchaus den Anspruch für sich erheben, ein besonderes Glied in der Orgellandschaft von Winterthur und Umgebung zu sein.
 

Die Gestaltung des Chores

Dem eintretenden Gottesdienstbesucher präsentiert sich der Ort der Sakramente in einer Einheit mit dem Fenster des lehrenden Christus. Zur Linken erblickt er die Kanzel und die hochragende Orgel, die den Chor zur gleichen Seite hin abschliesst. Der hölzerne Abendmahlstisch und die Stühle im Chor sind beweglich. So kann für kirchliche Feiern im kleineren Rahmen der Chor zu einem selbständigen Gottesdienstraum umgestaltet werden.


Kontakt für weitere Informationen

Ausführlichere Informationen über die Zwinglikirche und deren künstlerischen Schmuck können Sie auch in einer Broschüre im Sekretariat einsehen.

E-Mail: Uschi Tiboni / E-Mail: Sekretariat / Telefon G: +41 52 235 10 50

Kontakt

Unterer Deutweg 13
8400 Winterthur Mattenbach
Tel: 052 235 10 50
E-Mail: sekretariat.mattenbach@reformiert-winterthur.ch

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